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Ausstellungseröffnung „SPEKTRUM“ mit Arbeiten von Klaus Hirsch

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Bindung von Klaus Hirsch
Bindung von Klaus Hirsch

„In jedem Blatt ist ein Stück Leben, dessen Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit er uns mit seiner Kunst auf unverwechselbare Weise nahebringt. Im Mittelpunkt steht immer der Mensch.“



Alexander Stoll, Kunsthistoriker,
aus dem aktuellen Werkskatalog „Klaus Hirsch: Grafik, Zeichnung, Malerei“

Am Sonntag, dem 19. März 2017 um 11:00 Uhr wird die Ausstellung „Spektrum“ in der Galerie der „Villa Facius“ feierlich eröffnet. Gezeigt werden neben den graphischen Werken des Lugauer Künstlers auch Fotos und Entwürfe zu seinen baugebundenen Arbeiten. Die Ausstellung wird bis zum 16. April 2017 jeweils donnerstags von 15:00 - 18:00 Uhr und sonntags von 14:00 - 17:00 Uhr für Besucher geöffnet sein.

Kurzbiografie Klaus Hirsch

Klaus Hirsch wurde am 19. Januar 1941 in Stollberg (Erzgeb.) geboren. Nach dem Abschluss der 10. Klasse begann er Lehre und Arbeit als Maler. In dieser Zeit erfolgte erste künstlerische Anleitung im Zirkel bei dem Karl-Marx-Städter Maler Ernst Olbrich. Von 1960-63 besuchte er die Fachschule für angewandte Kunst in Magdeburg bei Bruno Groth, der ein solides gestalterisch künstlerisches Fundament vermittelte.

Im Jahr 1963 heiratet er Heidrun Büttner. Aus der Ehe gehen Tochter Ute, Sohn Ole und Tochter Antje hervor. Nach dem Grundwehrdienst arbeitet Klaus Hirsch in Magdeburg und Plauen (Vogtland) in Entwurfsbüro und Genossenschaft, dabei entstehen vielseitige Entwurfsarbeiten zur Baugestaltung sowie erste Entwürfe zu Bleiverglasungen, z. T. für den sakralen Raum. Nach anfänglicher figürlicher Malerei folgen fast ausschließlich Landschaften in Tempera, später dann monochrom blautonig.

Ab 1992 arbeitet Klaus Hirsch wieder in seiner Heimatstadt Lugau (im Erzgeb.). Hier wandte er sich der Zeichnung, Arbeiten auf Papier und damit wieder der figürlichen Darstellung zu. Außerdem beginnt seine druckgrafische Arbeit (hauptsächlich Lithografie). Diese Entwicklung erfolgte auch auf Anregung von Heinz Tetzner, welcher in langjähriger Freundschaft wichtige Impulse für die künstlerische Arbeit gab.

Ab 2004 entstanden erste Holzschnitte, Herr Hirsch erhielt mehrere Preise und es erfolgten Ankäufe für museale, öffentliche und private Sammlungen.

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