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Corona und defekte Rohre verzögern Glasfaser-Ausbau

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Corona und defekte Rohre verzögern Glasfaser-Ausba:

 

Die Inbetriebnahme der Glasfaseranschlüsse in der Stadt Lugau verzögert sich um ein halbes Jahr. Ein Grund hierfür ist der verzögerte Start des Ausbaus im Frühjahr wegen des Beginns der Corona Pandemie. Das stellte die gewohnten Abläufe zwischen Verwaltung, Bauunternehmen und der Telekom auf den Kopf und sorgte für erhebliche Verspätung beim Baustart. Im Verlauf der dann gestarteten Bauarbeiten stellte sich heraus, dass viele der vorhandenen Rohranlagen im Stadtgebiet nicht nutzbar waren. Dadurch kam der Einzug der Glasfasern in den Untergrund ins Stocken. Denn zunächst mussten die Anlagen durchgängig nutzbar gemacht werden. Auch der parallel stattfindende Straßenbau im Bereich der Bundesstraße B180 führte zu erheblichen Verzögerungen, da anderen Medienträgern Vorrang eingeräumt wurde. Genehmigungen für den Glasfaserausbau konnten daher nicht mehr zeitnah erteilt werden. Aus diesem Grund kann die Inbetriebnahme frühestens Ende Juni 2021 und die mögliche Produktbuchung ab Mitte Juli 2021 erfolgen.

„Wir wären gern schneller gewesen und hätten die neuen Glasfaseranschlüsse gern schon in diesem Jahr, spätestens jedoch Anfang 2021 an die Lugauerinnen und Lugauer übergeben. Wir haben jetzt aber entschieden Sonder-Kapazitäten für den weiteren Ausbau in Lugau zur Verfügung zu stellen, sodass ich erwarte, dass wir Mitte des kommenden Jahres fertig sind mit dem Bau und ab Juli dann auf den neuen Leitungen gesurft, gestreamt und gemailt werden kann“, sagt Marco Hemmann, Leiter Technik der Telekom im Bereich Leipzig/Chemnitz.

Deutsche Telekom AG

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